Leon's Blog

„Ich gebe nur Denkanstöße...“

Plötzlich in Berlin

Geschrieben am 19 May 2015

Es ist schon länger her, dass ich einen Reisebericht verfasst habe, aber es ist mal wieder passiert. Ich hocke auf der Dachterasse eines Berliner Hotels und lasse mir ein bisschen den Wind um den Schädel wehen. Ach ja, und es ist 01 Uhr nachts, also nicht, dass hier jemand an Sonne gedacht hat. Und wirklich allein bin ich auch nicht, ein Rotschopf ist neben mir, eine Ihruu und andere Kiddies - sogenannte Kameraden der Studienfahrt, bei der ich gerade bin. Eigentlich lustig, plötzlich bin ich in Berlin, die Zeit verflog so schnell. Dabei kommt es einem manchmal so vor, als würde ich noch rumheulen, weil meine Deutschlehrerin wieder mit Gedichten nervte.

Der letzte Abschnitt wurde euch von eben diesem Rotschopf präsentiert. Die Haare gehören übrigens zu meiner besten Freundin Kaddi. Danke fürs Einspringen :)

Eine bisschen schwere Geburt war es ja schon, habe ich ja im letzten Blogpost schon angekündigt. Apropos letzter Blogpost, meine schlimmen Vorahnungen haben sich tatsächlich am nächsten Tag bestätigt: Es eskalierte nahezu zu einer richtigen Prügelei. Der Rotschopf, ich meine natürlich Kaddi (^^), wurde dummerweise ein Opfer der albernen, nahezu niveaulosen (bzw. vollkommen niveaulosen) “Diskussion” über die Wahl eines Spruches und des Motives. Ich sage nur: Zwischen Tischen eingequetscht (die bescheuerste Art, die Niveaulosigkeit zu demonstrieren). Was lernt man daraus? Niemals mit sowas zu tun haben…Nein, kleiner Spaß. Gewalt nicht über die Macht der verbalen Klärung stellen. Denn sonst kann es schlimmer enden, als man ahnen könnte. Und meine beste Freundin Kaddi kann das nur bestätigen und sogar noch schwach schmunzeln - sie hat viel mehr durchmachen müssen, was dieses Thema betrifft. Deshalb immer reden und versuchen es friedlich zu lösen. Sonst geht es echt zu weit.

Okay, Kaddi ist soeben Ghostwriterin geworden. Wie ist es eigentlich so, über sich selbst in der dritten Person zu schreiben?

Gestern haben wir es dann schließlich nach Berlin geschafft, und das obwohl wir mit der Deutschen Bahn gefahren sind. (Deutsche-Bahn-Witz: Check.) Die 6 Stunden Zugfahrt vergingen fast wie im Flug (Ne, das wird heute echt nix mehr, ich sollte es lassen.) War aber wirklich sehr unspektakulär. Daheim einsteigen, einmal umsteigen (und Kakao holen), dann poof Berlin. Aussteigen, ganze 100m zum Hotel laufen und auspacken.

bahnhof

Doch nach der entspannten Zugfahrt, stand ich dann vor der ersten großen Herausforderung des Tages: Betten beziehen… Hat einem mal wieder niemand gesagt, dass man das selber machen muss. Nach der harten körperlichen Arbeit sind wir dann Pizza essen gegangen. Unser Tisch wurde dann von links nach rechts abgearbeitet, was dazu geführt hat, dass die ersten (Ich…) schon fertig waren, als die Letzten (unsere beiden Lehrer) geraden angefangen haben.

Den ganzen Tag schon sind uns einige Polizisten aufgefallen, die offenbar einen Großeinsatz vorbereiteten. Während dem essen haben wir dann auch endlich herausgefunden, weshalb. Etwa 50 Polizeibeamtete begleiteten eine Demonstration von 75 Menschen. Die hatten wohl doch mit mehr Beteiligung gerechnet.

demo

Am Abend bin ich dann mit Kaddi und Ihruu in die Stadt gezogen, Dinge anschauen, Donuts essen, und natürlich Bilder machen.

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Und zu guter letzt, Dachterasse und ein bisschen Ausblick genießen.

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